Das Ergebnis davon war unter anderem, dass wir jetzt die Aussenbezirke von Santiago ziemlich gut kennen, denn der Busfahrer war so nett und hat uns eine einstündige Tour dich die südlichen Ausläufer spendiert und dabei an jeder Strassenecke angehalten. Allerdings nicht, weil es da so interessant war, sondern um Horden von Leuten mit Sack und Pack aufzunehmen. Wenigstens hat das Ganze dazu geführt, dass wir jetzt ein bisschen lieber im Zentrum wohnen, das ist allemal besser als am AdW in Südsantiago.
Nach dieser Tour ging es dann endlich los ins so genannte Cajón del Maipo, ein Andental, das an Santiago anschliesst und eigentlich in seinem Verlauf nicht sooo spektakulär ist, aber ganz nett. Und es sind da keine Menschenmassen und nachts ist der Sternenhimmel einfach unglaublich schön. Am Ende des Tals erreicht man den Nationalpark Cerro Morado und die zusätzlichen zwei Stunden Schaukelei über Serpentinen ohne Federung und nachher auch ohne Asphalt in Tempo 100 sind vergessen:
Am Fuss des Berges, der über 500m hoch ist, versteckt sich ein Gletscher unter ganz viel Moränenschutt, so dass man ihn erst sieht, wenn man davorsteht. Wir waren erst ziemlich enttäuscht weil wir den Gletscher nicht gefunden/erkann haben (man stellt sich sowas ja weiss vor und nicht schwarz und voller Steine) und nach der Entdeckung um so glücklicher. Alle Fotos vom Cerro Morado findet ihr hier.
Ach ja, ich sollte wohl noch dazu sagen, dass euch viele Fotos nicht so spektakulär und fotowürdig vorkommen werden. Die habe ich für mein Bruderherz geschossen, der Geographie studiert und die bestimmt super findet ;-) (und wehe wenn nicht).
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